Bedingte Anweisungen und Verzweigungen

Man spricht von einer Fallunterscheidung oder bedingten Anweisung, wenn ein Codeblock an eine Bedingung geknüpft ist. Der Codeblock wird folglich nur ausgeführt, wenn die Bedingung erfüllt wird.

Eine bedingte Anweisung wird mit if formuliert:

ecken = 3

if ecken == 4:
  rect(10, 10, 10, 10)

Hier wird mit dem Ausdruck ecken == 4 gesagt, dass der Inhalt der Variablen ecken gleich mit dem Integer 4 sein muss. Darin besteht die Bedingung. Ist sie erfüllt, liefert der Ausdruck den Booleschen Wert True, sonst False. Da der folgende Codeblock nur ausgeführt wird, wenn die Bedingung True ist, und sie hier False ist, wird nichts gezeichnet.

Das doppelt Gleichheitszeichen nennt man Gleichheitssoperator. Der Gleichheitssoperator gehört zu den Vergleichsoperatoren.

Gibt es bei einer Fallunterscheidung mehrere Möglichkeiten, den Code abhängig von Bedingungen auszuführen, spricht man von einer Verzweigung.

ecken = 3

if ecken == 4:
  rect(10, 10, 10, 10)
elif ecken == 3:
  triangle(50, 0, 100, 99, 0, 99)

Hier werden zwei verschiedene Bedingungen formuliert. Ist eine davon wahr, folgt das Programm dem zugehörigen Zweig. Mit elif lassen sich beliebig viele Fälle prüfen.

Soll auch Code ausgeführt werden, wenn keine der Bedingungen erfüllt ist, gibt es eine letzte Möglichkeit mit else:

ecken = 0

if ecken == 4:
  rect(10, 10, 10, 10)
elif ecken == 3:
  triangle(50,0,100,99,0,99)
else:
  ellipse(50,50,50,50)

Zweige mit kann es beliebig viele geben, auch gar keinen. Es darf aber nur einen else-Zweig geben.

Folgendes Beispiel zeigt einen Fall ohne elif, dafür aber mit else:

ecken = 3

if ecken == 4:
  rect(10, 10, 10, 10)
else:
  text("keine Form", 15, 50)

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