Schnittstelle der Arduino-Klasse

Die Schnittstelle einer Klasse oder Anwendung wird als Application Programming Interface (API) bezeichnet. Schnittstelle wird hier verstanden als der Zugang zu den Funktionalitäten, die durch Attribute und Methoden in der Klasse festgeschrieben wurden. Damit andere Programmiererinnen und Programmierer die API auch verstehen und anwenden können, muss sie ausführlich und verständlich dokumentiert werden.

  • list() - print(Arduino.list()) gibt eine Liste aller seriellen Geräte aus. Wenn das Board korrekt am Rechner angeschlossen ist, steht der zugehörige serielle Anschluss in der Liste und kann an den Konstruktor übergeben werden.
  • pinMode(pin, mode) - legt den Modus eines Pins fest. Möglich sind INPUT, OUTPUT und SERVO
  • digitalRead(pin) - Sofern der Pin als INPUT gesetzt ist, liefert die Methode Arduino.HIGH oder Arduino.LOW bzw. 1 und 0 zurück.
  • digitalWrite(pin, value) - schreibt Arduino.HIGH oder Arduino.LOW auf einen digitalen Pin. Pin 13 ist ein digitaler. HIGH bedeutet, dass 5 V an diesem Pin anliegen, LOW steht für 0 V.
  • analogRead(pin) - liefert den Wert eines analogen Eingangs im Wertebereich von 0 bis 1023 zurück (10 Bit).
  • analogWrite(pin, value) - schreibt einen analogen Wert im Bereich 0 bis 255 auf einen digitalen Pin, der dies unterstützt. Die entsprechenden Pins sind beim Arduino Uno die 3, 5, 6, 9, 10 und 11. Sie sind auf dem Board auch mit einer ~ gekennzeichnet.
  • servoWrite(pin, value) - schreibt einen analogen Wert im Bereich 0 bis 180 auf einen digitalen Pin, an den ein Servo-Motor angeschlossen ist. Die Pins, die hierzu verwendet werden können, sind ebenfalls die 3, 5, 6, 9, 10 und 11.

Mit diesen wenigen Methoden können spannende Programme entwickelt werden. Die serielle Schnittstelle, über die die Kommunikation zwischen Arduino und Rechner stattfindet, ist vergleichsweise langsam. Daher sollte für zeitkritische Anwendungen ggf. eine andere Technologie gewählt werden.

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